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Montag, 1. Januar 2018

Vorstellung: Heliosphere 2265

=[ Heliosphere 2265 ]=

                                     von Andreas Suchanek






=[ Worum geht’s denn eigentlich? ]=

Am 01. November 2265 übernimmt Captain Jayden Cross das Kommando über die Hyperion. Ausgerüstet mit einem neuartigen Antrieb und dem Besten an Offensiv- und Defensivtechnik, wird die Hyperion an den Brennpunkten der Solaren Union eingesetzt.
Bereits ihr erster Auftrag führt die Crew in ein gefährliches Abenteuer. Eine Bergungsmission entartet zur Katastrophe. Umringt von Feinden muss Captain Cross eine schwerwiegende Entscheidung treffen, die über Leben und Tod, Krieg oder Frieden in der Solaren Union entscheiden könnte ...

Eine Waschechte Space Opera. Ohne zu viel Technikgeschwafel, mit tollen Charakteren!

Heliosphere fand ich von Anfang an toll und spannend und Andreas kann einfach gut Geschichten erzählen. Viele, die Sci-Fi schreiben, können das nämlich leider nicht und verrennen sich in irgendwelche Technologien, die am Ende zu schwer zu verstehen sind und man tendiert dazu, ganze Abschnitte zu überfliegen.



=[ Was ist bisher erschienen? ]=

Ebooks:
Bisher erschienen 47 Bände von Heliosphere und die Serie nähert sich unaufhaltsam dem großen Finale. Danach wird sie lt. Aussage von Andreas Suchanek erstmal pausieren. Puh! Genug Zeit für uns, aufzuholen ;P

Hardcover:
5 bisher erschienen (zu je 19,90 Euro):

Staffel 1:
Der Fraktalzyklus 1: Dunkle Fragmente (Ebooks 1-4)
Der Fraktalzyklus 2: Entscheidungen (Ebooks 5-7)
Der Fraktalzyklus 3: Kampf um Nova (Ebooks 8-10)
Der Fraktalzyklus 4: Omega (Ebooks 11-12)

Staffel 2:
Der Helix-zyklus 1: Die andere Seite (Ebooks 13-15)
Der Helix-zyklus 2: Die Büchse der Pandora (16-18) vorbestellbar!

Hörspiele:
8 (zu je 7,99 Euro) sind bereits erschienen, Teil 9 erscheint im Januar

1: Das dunkle Fragment
2: Zwischen den Welten
3: Enthüllungen
4: Das Gesicht des Verrats
5: Im Zentrum der Gewalten
6: Die Bürde des Kapitäns
7: Die Opfer der Entscheidung
8: Getrennte Wege
9: Entscheidung bei Nova 

Jayden Cross wird übrigens von Wanja Gerick gesprochen, der auch den Sam Winchester spricht ;)

Spin-Off: Das Marsprojekt

2 Taschenbücher (zu je 14, 90 Euro), noch nicht abgeschlossen
1. Das Marsprojekt: Das dunkle System (Bände 1-3)
2. Das Marsprojekt: Die Rückkehr (Bände 4-6)



=[ Die Charaktere ]= (Quelle: Greenlightpress.de)



Jayden Cross
Jayden Cross entstammt einer der großen Firmendynastien Terras und erhielt von seiner Familie heftigen
Gegenwind, als er die Offizierslaufbahn einschlug. Er setzte sich jedoch durch und ging seiner eigenen Wege. Als
er bei der Schlacht von Tikara 2 einen Angriff des Eriin-Bundes zurückschlägt, wird er zum Captain befördert.
Doch als Kommandant der HYPERION muss er sich Problemen stellen, die sein bisheriges Leben, seine Familie
und sein Vertrauen in Freunde für immer zerstören könnten.







Noriko Ishida
Commander Noriko Ishida ist die Stellvertreterin von Captain Jayden Cross. Im Verlauf ihrer Karriere wurde die selbstbewusste
Frau das Opfer ihrer eigenen Ehre. Sie deckte eine Verschwörung im Kreis der Admiräle auf, wodurch sie zur Zielscheibe des
Hardliners Michalew wurde. Seitdem hat sie in ihm einen mächtigen Feind, vor dem sie nirgends sicher ist.
Allein der Protegierung durch Admiral Björn Sjöberg verdankt sie es, den Posten auf der HYPERION erhalten zu haben. Ein
Posten, der ihre letzte Chance auf Rehabilitierung ist. Doch früher als sie denkt, gehen die Attacken ihres Feindes weiter.





Lukas Akoskin

Lieutenant Commander Lukas Akoskin ist zuständig für die Waffen- und Taktikkonsole. Er gehört mit seinen 26 Jahren
zu den jüngeren Crewmitgliedern. Sein ausgezeichneter taktischer Instinkt und sein breit gefächertes Fachwissen in
der Waffentechnik, verschafften ihm jedoch problemlos den Posten auf der HYPERION. Sein Selbstbewusstsein ist manchmal
etwas zu ausgeprägt und sein hauptsächlicher Zeitvertreib besteht aus Flirten.
Niemand ahnt, dass der Offizier ein gefährliches Geheimnis verbirgt.





Tess Kensington

 Lieutenant Tess Kensington entstammt Tikara 2, einer Welt, die auch als "Die Slums" der Solaren Union bezeichnet wird.
 Ihre Eltern wurden einst von einem Killer des Ketaria-Bundes getötet, als Tess noch ein kleines Mädchen war. Sie wurde
 von Zieheltern großgezogen. Tess besitzt eine Kämpfernatur. Ihr gelang nicht nur die Aufnahme auf die Akademie der
 Space Navy, sie ergatterte auch den Posten auf der HYPERION.





Peter Task

Lieutenant Peter Task gehört zur eher ruhigen Sorte. Nach außen wirkt er stets abwesend und gedankenversunken. Gerüchte
besagen, dass er die Aufnahmeprüfung der Akademie erst beim dritten - und gleichzeitig letzten - Versuch bestand. Trotzdem
ist er ein ausgezeichneter Navigator und steuert die HYPERION fast schon instinktiv.
Seine Freizeit verbringt er meist alleine und hält sich von anderen Crewmitgliedern fern. Warum das so ist wird erst klar, als
er sich jemandem anvertraut.




Sarah McCall
Lieutenant Sarah McCall ist das jüngste Mitglied der Brückencrew. Zwar ist sie kompetent auf ihrem Gebiet, jedoch
gleichzeitig die Schüchternheit in Person - was vermutlich ihrer Jugend geschuldet ist. In den meisten Kollegen weckt
sie daher einen Beschützerinstinkt.
Neben ihrer Funktion an der Kommunikationskonsole, versteht sie sich außerdem auf das Hacken von Computern.
Eine Fähigkeit, die nicht selten benötigt wird.





Giulia Lorencia

Lieutenant Commander Giulia Lorencia ist die Chefingenieurin (L.I.) der HYPERION. Sie ist ein Genie hinter der
Tastatur und verbracht einen Großteil ihrer Zeit an der Akademie damit, sich in fremde Computernetze zu hacken.
Das brachte ihr einige Schwierigkeiten ein. Ein Ausschuss verhandelte ihren Fall und hätte sie beinahe vom Studium
ausgeschlossen. Nur dem Eingreifen von Admiral Björn Sjöberg verdankt sie es, nicht herausgeworfen worden zu
sein.
 


Weitere Charaktere







Der Brückencrew stehen weitere Offiziere zur Seite:

Alpha 365 ist der genetisch designte Sicherheitschef. Er verfügt über keinerlei Emotionen, kann Befehle seines
rechtmäßigen Vorgesetzten nicht infrage stellen und besitzt ein perfektionierten Spürsinn.

Die Chefärztin, Doktor Irina Petrova, kommandiert resolut und zielstrebig die Krankenstation.

Janis Tauser ist der Schiffspsychologe und jahrelanger Freund von Jayden Cross.








Zur Leseprobe geht es hier:


Große Kostenlos-Aktion der Greenlightpress!



Bis einschließlich 15.Januar 2018 könnt ihr von der großen Kostenlosaktion der Greenlightpress profitieren und erhaltet die ersten beiden Bände von Heliosphere 2265 umsonst!

Links zu den Eshops und mehr Informationen findet ihr unter:


oder Klick aufs Bild!


Das bin übrigens ich als Kirby Belflair. Kennt ihr sie schon? :O




Sonntag, 19. November 2017

Kurzrezension: Behemoth 2333 - Das Jupiter Ereignis

Kurzrezi

Behemoth 2333 - Das Jupiter Ereignis

                                                                             von Joshua Tree




=[ Um was geht's? - Klappentext ]=


Das Jahr 2333: Die einzige Kolonie der Menschheit im fernen Archimedes System ist in Aufruhr.

Der Kontakt zur Erde ist abgebrochen und seit Jahrzehnten erschüttern mysteriöse Entführungswellen die Gesellschaft. Als ein Wurmloch inmitten der Kolonie auftaucht, sieht sich die Unions Navy einer uralten Gefahr gegenüber. Während ein erbarmungsloser Krieg das gesamte System ins Chaos stürzt, wird Captain Jeremy Brandt mit der UNS Concordia durch das Wurmloch geschickt, um sich dem mysteriösen Feind zu stellen.

Heliosphere 2265 trifft Shadowrun trifft Commonwealth Zyklus. Für alle Fans von politischen Intrigen, intergalaktischen Konflikten und krachenden Weltraumschlachten.

Behemoth 2333 erscheint monatlich als Ebook und Taschenbuch!

Bisher erschienen:
1. Behemoth 2333 Band 1 - Das Jupiter Ereignis
2. Behemoth 2333 Band 2 - Der Hyperraum Krieg
3. Behemoth 2333 Band 3 - Der Flug des Leviathan 
4. Behemoth 2333 Band 4 - Der Neuromorph (in Vorbereitung)



=[ Meine Kurzmeinung ]=

Eine weitere tolle Science-Fiction Serie, die es in mein Herz geschafft hat!! Neben Heliosphere 2265 finde ich Behemoth 2333 auf jeden Fall mit am Besten!

Nachdem ich so einen Sci-Fi Flash bekommen habe, hab ich viele Serien mal reingelesen und festgestellt, die sind alle naja...irgendwie nicht so spannend/gut. Meist sind sie von Sci-Fi Fans geschrieben, die Star Trek usw lieben und auch tolle Ideen haben, aber schlicht keine Geschichten erzählen können.

Und das ist der Punkt, in dem sich Joshua Tree von den anderen unterscheidet. Er schafft eine super spannende Geschichte mit schnellen Wechseln zu erzählen, ohne dabei den Leser mit technischem Gebrabbel oder zu schnellen Charakterentwicklungen zu überfordern. Ich fürchte nur, im Moment ist das monatliche Erscheinen der Fortsetzung etwas viel für mich.
Aber sobald ich wieder etwas mehr Zeit habe, werde ich mir die Folgebände auch noch zulegen!

Vielen Dank Joshua für das Rezi-Exemplar! 

=[ Wertung: 4 von 5 ]=

Dienstag, 15. August 2017

Rezi: Heliosphere2265 - Omega (Hardcover #4)

Heliosphere 2265 HC #4: Omega





von Andreas Suchanek







=[ Harte Fakten ]=



  • 308 Seiten
  • 19,90 Euro
  • Greenlight Press 2017



=[ Um was geht’s denn eigentlich? ]=





Der Erios-Virus wütet schwer und mit den zunehmenden Todeszahlen, steigt auch die Verzweiflung.
Sarah McCall enthüllt ihre Vergangenheit und ihre Motivation und will Jayden überzeugen, an einem riskanten Manöver teilzunehmen.
Es ist mal wieder viel los auf der Hyperion.






=[ Meine Meinung ]=



Ich empfehle euch natürlich erst mal, die vorhergehenden Bände zu lesen. Dieses Hardcover vereint die Bände 11 und 12 und wenn man die Vorgänger nicht kennt, kann man es eigentlich gleich weglegen. (:P Ich fürchte ich müsst euch also erstmal durch die ersten Bände lesen hrrhrr)

Man sollte sagen, Heliosphere ist eine Space-Opera, wie sie Andreas Suchanek selbst beschreibt. Aber eins sticht heraus: Die komplexe Handlung. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, liebenswert oder auch nicht und jeder findet einen Liebling. Technisch hält sich alles in Grenzen, zum Glück, denn sonst würde ich es nicht lesen. Aber die Handlung! Die ist super spannend und versetzt mit Twists und immer wenn man denkt – aha – kommt ein anderer Twist und Cliffhanger und wartet wieder auf den nächsten Band.





Bei diesem HC, dem Ende des ersten Zyklus hätte ich mir aber fast ein abgeschlossenes Ende gewünscht. Oder abgeschlosseneres. Viele TV Serien beenden ihre Staffeln ja auch mit einem mega Cliffhanger, der hungrig auf die Rahmenhandlung machen soll, deshalb war es jetzt nicht gaaanz so schlimm. Aber ich hatte mich irgendwie auf ein Ende Ende eingestellt :P





Ich fand die Enthüllungen von Sarah McCall alles andere als langweilig oder „eine Wiederholung“ und habe sie mit Spannung verfolgt. Meiner Meinung nach muss es auch nicht immer 300 Seiten lang Feuer als allen Rohren geben. Ein Blick zurück ist manchmal aufschlussreicher und spannender als künstliche Action.





Was mir langsam fehlt, ist ein Glossar, bzw. eine Zusammenfassung der Gesamtstory, wie Nicole Böhm es so schön in ihrem HCs gemacht hat. Vielleicht ein Streckbrief zu den Charas oder zumindest mehr Bilder, Artworks, damit sie eben noch mehr Charakter bekommen und noch leichter abzugrenzen sind. Inzwischen sind es jede Menge Personen, die in Heliosphere vorkommen und wenn man etwas nachschlagen will, muss man alle Bände durchsuchen. Steckbriefe oder zumindest ein Glossar, wie z.B. beim Erbe der Macht, würde super weiterhelfen.
Die Serie ist im Vergleich zu den anderen Greenlight Press Serien relativ alt und das mag vielleicht der Grund sein, warum es derartiges nicht gibt. Andreas, das wäre dein Chance, „nachzurüsten“!
Ich bleibe Heliosphere natürlich weiter erhalten und freue mich schon auf das nächste Buch, bzw. im Kirby Cosplay auf Cons rumzuspringen ♥






=[ Fazit ]=



Grandioses Ende des ersten Zyklus!






=[ Wertung: ♥♥♥♥♥ 5 von 5 ]=

Montag, 8. Mai 2017

Rezension: Vakuumsprung

Vakuumsprung
                                           von Jens Artschwager







=[ Harte Fakten ]=
  • self published 2017
  • 9,99 € Taschenbuch
  • 292 Seiten
=[ Worum geht's denn eigentlich? ]=

Der Junge Ered erfährt, dass ein totgeglaubter Vater ziemlich lebendig ist und macht sich sofort auf die Reise zu ihm. Doch als er ihn etwas besser kennenlernt, muss er sich eingestehen, dass er nicht der Ritter in der strahlenden Rüstung ist, sondern ein paar dunkle Geheimnisse hat, die es zu lüften gilt.




=[ Meine Meinung ]=

Es fing so gut an... und ging leider nicht so gut weiter.

Ein 14-jähriger Junge, der erfährt, dass alles bisher eine Lüge war! Sein Vater ist gar nicht tot, seine Mutter hatte ihn jahrelang belogen. Er macht sich auf die Reise zur Interstellaren, um seinen Vater zu finden...

Ja es klingt spannend. Spannender wäre es gewesen, hätte man nicht schon vom Klappentext erfahren, dass er seinen Vater sofort findet, aber das ist denke ich Geschmackssache.

Das erste Kapitel fand ich gut, wobei auch einige Szenen übertrieben in die Länge gezogen wirkten. Die Figuren verhalten sich leider hier schon etwas unlogisch. Alles wird streng überwacht, man darf erst ab 16 Jahren alleine reisen, sonst in Begleitung und Ered hat keine Begleitung dabei. Trotzdem kommt er mit fadenscheiniger Aussage irgendwie durch, obwohl er total zerlumpt aussieht... ich glaube, das hätte man anders lösen können.

Auch verhält sich Hauptfigur Eren wie alles andere als 14 Jahre. Zigaretten rauchen ist für ihn scheinbar Alltag und auch einige andere Handlungen sind nicht ganz nachvollziehbar. Er hätte einfach ein paar Jahre älter sein müssen, was aber wahrscheinlich schwierig war, denn als 14-Jähriger reagiert man emotionaler.

Was sofort auffällt, es ist quasi nie von Ered's Vater die Rede sondern nur von „Pa“ und das irritierte mich zunehmends. Irgendwann bekommt man den Eindruck, die Person hieße Pa, dabei handelt es sich um das Kosewort für Papa, was mir bis jetzt nur in der direkten Anrede bekannt war. Ered's Vater hat einen Namen und ich glaube es wäre besser gewesen und hätte ihm mehr Tiefe verliehen, hätte der Autor diesen mehr benutzt.

Teilweise musste ich mich zum Weiterlesen antreiben, weil viele Stellen sehr langatmig sind und man das Gefühl hat, sie sind als Lückenfüller eingefügt. Mit dem Charakter Vanja konnte ich nicht viel anfangen, da waren einfach für mich zu viele Zufälle im Spiel und mit ihr konnte ich nicht sympathisieren. Einen wirklichen Lieblingschara habe ich demnach leider nicht gehabt, weil ich keinen Charakter richtig „abkaufen“ konnte, außer Ered's Freund Coff am Anfang.

Des Weiteren sind einige Schreib- und Grammatikfehler vorhanden: Diese Fehler fielen mir leider zuerst auf. Schon auf der Rückseite im ersten Satz des Klappentextes, eigentlich in der Überschrift steht „Fusstapfen“. Dabei wurde das Wort im Buch immer richtig geschrieben. 
Mir macht das nicht viel, aber der ein oder andere Leser mag sich vielleicht abgeschreckt fühlen, wenn er das Buch umdreht und in den ersten 5 Wörtern schon so ein Fehler ist.


Ein paar weitere Fehler haben sich auch im Buch eingeschlichen, welche, die hätten vermieden werden können. Also keine Setzfehler in dem Sinne, sondern Rechtschreib- und Grammatikfehler. „Das Takt des Ratterns war langsamer geworden“ (S. 41) , ist ein Beispiel oder es sollte wohl ein Satz entfernt werden:

„Doch dann verließ öffnete der die Hände.
Der Mut hatte ihn verlassen.“ - Seite 10

Wie gesagt, mir macht das nicht viel aus, ich sage es nur den Autoren, damit sie es für die nächste Auflage ändern können, weil es einfach schade ist.



Zuletzt bleibt mir zu sagen, dass der Autor, Jens Artschwager unheimlich sympathisch rüber kommt und man das Bedürfnis hat, mit ihm ein Bierchen zu trinken. Er macht wirklich einen tollen Eindruck und es tut mir wahnsinnig leid, dass mir sein Erstlingswerk jetzt nicht so sehr gefallen hat.


Ich hoffe, ich konnte ihm mit meiner Rezi ein Feedback geben und möchte mich auf diesem Wege nochmal bei ihm bedanken. :)





=[ Fazit ]=

Ganz „okayer“ Science-Fiction Roman.








=[ Wertung: ♥♥ von 5 ]=

Donnerstag, 6. April 2017

Rezension - Sternenreich: Kaiserkind #1 von Andreas Kohn

Sternenreich – Kaiserkind
                                                              von Andreas Kohn





=[ Harte Fakten ]=
  • Seitenzahl Printausgabe: 75

=[ Worum geht’s denn eigentlich? ]=




Die NOVALIT ist gerade auf dem Weg zu den äußeren Planeten als sie von einem fremden Schiff angegriffen wird. Die Angreifer haben es offensichtlich auf Finn abgesehen, der Fähnrich auf der Novalit ist. Achja und dann gibt es da noch diesen Zwerg!




=[ Meine Meinung ]=

Ein kurzer Auftakt einer Sci-Fi-Serie, der aber durchaus interessant ist. Das Cover ist sehr schön und auch die Printausgabe macht einen sehr guten Eindruck. Der Druck wurde vom Autor Andreas Kohn selbst in Auftrag gegeben. Was mich optisch ein bisschen stört, die Seitenzahl ist auf der Innenseite gedruckt und das macht es etwas umständlich, aber ansonsten gefällt mir das kleine Heftchen sehr gut.

Als ich auf Lovelybooks die Leserunde gesehen hatte, war ich sofort begeistert, hatte mich der liebe Herr Suchanek mit seiner Space Opera schon so abgeholt. So habe ich mich dann beworben und durfte „Kaiserkind“ lesen. 

Sofort findet man sich als Leser an Bord der Novalit wieder, auf übermäßiges Technik-Geschwafel wird weitgehend verzichtet (danke) und die Charaktere sind auch alle interessant und witzig gestaltet. (Lopold ♥)

Wie auch bei anderen Serienauftakten wird hier ein bisschen viel erklärt, das ist aber okay und verständlich. Deshalb schaue ich mir bei interessanten Serien auch immer nochmal den zweiten Teil näher an, der ist dann meistens etwa aussagekräftiger.




Im Grunde liegt hier ein solides Space-Abenteuer vor mir, mit viel Potenzial und ich wünsche Andreas Kohn, dass sein Werk bald Einzug in mehr Bücherregale erhält. 

Ich mag diese Heftchen sehr gerne (obwohl ich Perry Rhodan nicht gelesen habe) weil sie eben so handlich sind und man sie gut überall mit hinnehmen kann. Außerdem sind sie meist sehr kurzweilig. Dennoch finde ich es besser, wenn sie nicht – wie Perry Rhodan – so oft und zahlreich erscheinen. Das schreckt Leser unheimlich ab, aus finanziellen, sowie aus Plot-Gründen, der ja irgendwie doch gestreckt wird und man bei 300 Heften auch keinen Bock mehr hat einzusteigen, weil man so viel in kurzer Zeit gar nicht lesen kann, um jemals aktuell zu kommen oder dann auch zu bleiben.



Ich glaube in diesem Fall ist weniger mehr und ich wäre auf jeden Fall bei der nächsten Leserunde dabei ♥




=[ Fazit ]=

Kurzweiliger Auftakt eines Space-Abenteuers – mit Zwerg




=[ Wertung: ♥ ♥ ♥ ♥ 4 von 5 ]=




Sonntag, 27. November 2016

Rezension - Heliosphere 2265 - Der Fraktal Zyklus von Andreas Suchanek

Heliosphere 2265 – Der Fraktal-Zyklus 3 – Kampf um Nova
                                                                                        von Andreas Suchanek



=[ Harte Fakten ]=

  • Greenlight Press 2016 
  • HardCover 19,90 Euro
  • 336 Seiten
  • ISBN: 978-3-95834-214-9

=[ Worum geht’s denn eigentlich ? ]=


Dieses Hardcover vereint die E-books 8-10 der Serie Heliosphere 2265 und es geht spannend weiter. Ich muss wohl nicht nochmal, erwähnen, dass man als neuer Leser besser bei Teil 1 beginnt? Jetzt hab ichs doch getan. ;P

Deshalb gibt’s jetzt eine seichte, wenig sagende Zusammenfassung! Lacht

Es ist immer schwierig eine Rezension über ein paar Bände einer Reihe zu schreiben. Worum geht es also, ohne jeden zu spoilern, ders noch nicht gelesen hat? 
Während der Instandsetzung der Hyperion begeben sich Captain Jayden Cross und Alpha 365 auf eine Mission, um eine Möglichkeit zu finden, die Killerchips zu deaktivieren. Lukas Akoskin und Tess Kensington sind derzeit zu einer Mission zur Nova-Station aufgebrochen. 
Admiral Pendergast und Jayden Cross starten schließlich einen Angriff auf die NOVA-Station.


Geheimnisse werden gelüftet, Identitäten geklärt, Freundschaften gefestigt und es wird vor allem wieder spannend.







=[ Meine Meinung ]=

Die Leseprobe zu Heliosphere hat mich neugierig gemacht und so habe ich mich an die Monster-Reihe gewagt. Es empfiehlt sich natürlich, von vorn anzufangen, und so habe ich zuerst die 7 E-Books verschlungen und mich dann im Zuge einer Leserunde an das dritte Hardcover mit den Bänden 8-10 gemacht.

Anfangs hatte ich etwas Angst vor „Technikgeschwafel“ und viel zu komplizierten Namen, aber das hält sich bei Heliosphere in Grenzen und steht nicht im Vordergrund. Im Vordergrund stehen nämlich die zahlreichen Charaktere. Allen voran – mein Lieblingscharakter – Captain Jayden Cross.

Der hat in diesem Band wieder alle Hände voll zu tun, auf der Mission mit Alpha läuft nämlich nicht alles wie erwartet. Doch das kann einen Captain nicht erschüttern....oder?

Die Vorgeschichte von Lukas Akoskin wird beleuchtet, was mir wirklich sehr gefällt. Einige Überraschungen halten diese drei Teile der Reihe auf jeden Fall bereit. Es hat mir wirklich gut gefallen. Die Spannung blieb aufrecht, man konnte einfach so durchs Buch spazieren und wollte nach jedem Teil wissen, wie es weitergeht.

Heliosphere 2265 ist für mich eine Entdeckung des Jahres 2016, die ich auf sicherlich weiter verfolgen werde. (Dabei lese ich sonst eigentlich fast kein Science-Fiction)
Es ist eine klassische Science-Fiction-Serie, die sehr gut zwischen Abenteuer und Technik ausgelotet ist. Mit dabei sind tolle Charaktere, eine spannende Handlung und politische und persönliche Intrigen.

Jayden und sein Team haben es geschafft, mich zu überzeugen.




=[ Wertung: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ 5 von 5 ]=