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Dienstag, 11. September 2018

Ciri nervt Jo Romic

Ciri nervt Jo Romic


Der Autor von "Florence Fanning und die Steampirates" hat sich meinen nervigen Fragen gestellt und die Antworten machen ihn noch sympatischer! Lest selbst ;P


Ciri: Was war dein schlechtester Anmachspruch?


Jo: „Hey, cooler Pullover!“ (Sie trug einen mit einem Bild von Silvester Stallone als Rocky drauf)

Ciri: Erzähl uns ein peinliches Erlebnis!

Jo: An einer U-Bahn Haltestelle haben sich meine Blicke und die eines Mädchen getroffen. Sie hat mich angelächelt aber ich war unsicher, ob sie wirklich mich meinte und hab sie nicht angesprochen. Danach bin ich Tage lang zu dieser Haltestelle gefahren um sie zu finden. Ich hatte eine Brief vorbereitet, den ich ihr geben wollte, wo die Situation beschrieben war. Leider wusste ich nicht mehr so genau, wie sie aussah und hab dem Brief zweimal einem anderen Mädchen gegeben. Die das cool fanden, aber mich enttäuschten, nicht das richtige Mädchen zu sein. Die echte junge Frau hab ich nie wieder gesehen :-D Aber hab gelernt lockerer Frauen anzusprechen. Es hat sich also gelohnt ^^

Ciri: Was ist dein Lieblingswitz?

Jo: „Sagt ein Kontaktlinsenträger, ich hab was im Auge.“ Ist von mir :-D

Ciri: Wie würdest du eine Leiche loswerden?

Jo: Ich hoffe ich bin so klug und zersetze sie in der Wanne mit Säure :-D so wie in Breaking Bad ^^

Ciri: Wenn du das Körperteil eines Tieres haben könntest, welches wäre es?

Jo: Die Flügel eines Vogels :-) Es wäre so toll, fliegen zu können.

Ciri: Wenn du nachts ein seltsames Geräusch hören würdest, wärst du mutig genug um nachzusehen?

Jo: Nein, ich krieche unter die Bettdecke :-D Aber schlussendlich würde ich wohl doch nachschauen, weil ich sonst nicht schlafen könnte xD

Ciri: Bist du abergläubisch?

Jo: Nein, auch wenn ich manchmal etwas drüber nachdenke. Aber ich denke, alles passiert aus Zufall bzw. eigener Kraft und Motivation. Nichts ist vom einem Schicksal oder Ähnlichem vorherbestimmt.

Ciri: Glaubst du an Geister oder Übernatürliches?

Jo: Ich halte es für möglich aber hab noch keinen Geist oder Monster gesehen. Aber die vielleicht mich ? Oh Gott ^^

Ciri: Mit welcher Person würdest du gerne mal zu Abend essen (auch fiktiv)?

Jo: Star Wars Erfinder George Lucas :-)

Ciri: Bist du ein Hunde oder Katzentyp?

Jo: Keins von beiden. War nie ein großer Haustierfan.

Ciri: Wer ist dein größter Held?

Jo: Spider Man :-D Nein, ein direkter Mensch zu dem ich Aufsehe, wie zu einem Helden, kenne ich eigentlich nicht. Vielleicht jede Person, die sich für andere aufopfert. Wie die eigene Mutter zum Beispiel.

=[ ]=

Vielen Dank! Lieber Jo, ich freue mich schon sehr, wenn wir uns auf der Bucon persönlich treffen! :D

Schaut gerne bei Florence Fanning vorbei, oder meiner Rezi hierzu:

https://nostalgicbooks.blogspot.com/2018/04/rezension-florence-fanning-und-die.html

Montag, 12. Februar 2018

Ciri nervt Felix A. Münter

Ciri nervt Felix A. Münter

Willkommen liebe Leser!

Es geht weiter! Immer mehr furchtlose Autoren stellen sich meinen nervigen Fragen und heute hab ich einen besonderen für euch! Felix ist in vielen Genre unterwegs und obwohl er erst seit wenigen Jahren schreibt, hat er bereits einiges vorzuweisen. Doch lest selbst - viel Spaß ♥

Bild: www.papierverzierer.de


Felix:  Moin!
Was soll ich groß erzählen? Mein Name ist Felix, der Zweitname Alexander und der Nachname schreibt sich wie Münster – ohne S. Ich bin mittlerweile 32 und im dritten Jahr was die Schreiberei und gleichzeitige Veröffentlichung angeht. Seit dem Herbst 2014 sind bisher 21 Bücher von mir in unterschiedlichen Genres erschienen: Fantasy, Thriller, Horror, SciFi, Postapokalypse und Steampunk. Ich bin notorischer Vielschreiber, kenne das wirkliche Rezept dazu aber auch nicht.

Ciri: Was ist deine schönste Kindheitserinnerung?

Felix: Gar nicht so einfach, da auszuwählen. Als Kind und Jugendlicher sieht man das natürlich immer anders, rückblickend hatte ich aber wohl doch eine wirklich schöne und angenehme Kindheit. Großen Anteil daran hatte wohl meine Mutter. Wenn ich wirklich entscheiden müsste, dann waren es die Ferien, die wir seit meiner Einschulung immer in Nordholland verbracht haben. Meine Mutter war Lehrerin und so haben wir Oster-, Sommer- und Herbstferien immer dort verbracht. Wie gesagt: Als Kind ist einem das irgendwann ziemlich blöd, heute sehe ich das anders. Und besagtes Ferienhaus gehört mittlerweile mir, ich bin immer wieder gerne dort und tanke Kraft.

Ciri: Was war dein schlimmster Albtraum?

Felix: Ich will nicht sagen, dass ich keine Albträume hätte, das wäre Blödsinn. Ich erinnere mich nur einfach nicht lange daran, was ich ganz gut finde. Sie bescheren mir bestenfalls eine miese erste halbe Stunde, mehr aber nicht.

Ciri: Warst du ein guter Schüler? Was war dein schlechtestes Fach, und welches das Beste?

Felix: Naja. Meine Mutter war Lehrerin – aber das heißt eigentlich nichts. Ihr war es schon wichtig, dass ich ein ordentlicher Schüler war – aber viel wichtiger, dass ich auch Spaß an meiner Kindheit hatte. Ab einem gewissen Alter hat sie mich machen lassen, wofür ich ihr sehr dankbar bin, denn es hat mich selbständig gemacht. Das bedeutete schon, dass ich mit der einen oder anderen fünf oder sechs im Gepäck nach Hause kam, aber aus diesen Rückschlägen lernte ich, es das nächste Mal, es besser zu machen – und konnte doch immer zu ihr kommen, wenn ich sah, dass ich es alleine nicht schaffte. In meiner Schullaufbahn bin ich in der 8. Klasse hängengeblieben und war bis zum Ende der 10. ein eher schlechter Dreierkandidat. Ab Klasse 11 wusste ich dann, wohin die Reise gehen sollte und meine Noten machten einen Sprung. Meine Lehrer schätzten mich immer als faulen Zweierkandidaten an und sie hatten dabei wohl recht: Ich wusste, was ich tun musste, um ein „gut“ zu bekommen, ohne mir wirklich das Bein auszureißen und genug Freizeit zu behalten. Das hat mir gereicht. Ah. Und die Sache mit den Fächern. Mathe und Latein konnte ich nicht ausstehen, Ordentlich lief es in Geschichte, Sowi und Politik.

Ciri: Triffst du Entscheidungen eher mit dem Kopf oder dem Bauch?

Felix: Solange ich nicht in der konkreten Situation bin (also genug Zeit habe), denke ich die Sachen gerne durch. Erwischt man mich auf dem kalten Fuß – also unvorbereitet – kann ich sehr impulsiv aus dem Bauch entscheiden. Meistens ärgere ich mich später darüber. Also eher der Kopf.

Ciri: Was sind die Eigenschaften des Partners, die dir in einer Beziehung wichtig sind?

Felix: Treue und Intelligenz. Mehr braucht es nicht.

Ciri: Wirst du oft auf der Straße erkannt?

Felix: Nicht im Hinblick auf meine Schreibe.

Ciri: Wo siehst du dich in 10 Jahren?

Felix: Hoffentlich immer noch auf diesem Planeten. Was den Rest angeht: Ich habe gelernt, das Leben zu nehmen, wie es kommt und Chancen zu nutzen. Will sagen: Kein Plan überlebt die Wirklichkeit und es ist besser für das eigene Gemüt, nicht zu weit vorauszuplanen oder zu verkrampft dabei zu sein.

Ciri: Hast du Tattowierungen?

Felix: Nope. Ich mag meine Haut. Und ganz ehrlich: So inflationär, wie Tattoos mittlerweile sind, ist man ohne doch schon wieder besonders 

Ciri: Wer ist dein größter Held?

Felix: Ich weiß, dass das Nerdtum nun immer erwartet, dass irgendwelche bekannten Größen der Szene genannt werden – aber damit habe ich es nicht so. Gelte ich jetzt als spießig, wenn ich verrate, dass ich ein Poster von Helmut Schmidt über dem Schreibtisch habe? Wobei das weniger in die Kategorie Held als in die des Vorbilds fällt.

Ciri: Trinkst du ab und zu Alkohol? Wenn ja, was am Liebsten?


Felix: Aufgrund einer chronischen Darmerkrankung ist Alkohol in all seinen Facetten für mich Tabu – und darüber bin ich nicht traurig. Dafür bin ich passionierter Zigarrenraucher, was heutzutage glaube ich sehr wenig Akzeptanz erfährt. 

Ciri: Und ich weiß, dass du Cola sehr magst :P
Vielen Dank für das tolle Interview! ♥


Wenn euch Felix jetzt neugierig gemacht hat, lasse ich hier >>KLICK MICH<< mal den Link zur Homepage des Papierverziererverlags da. Da könnt ihr dann nach Herzenslust stöbern.

Zugegebenermaßen habe ich bereits "Vita" gelesen, und mir als alten Rollenspieler hat es nicht so umgehauen. Aber Felix hat durchaus noch Bücher im Repertoir, die mir sehr zusagen und die ich mir auf jeden Fall noch anschauen will.

Samstag, 16. Dezember 2017

Ciri nervt Felicity Green

Ciri nervt Felicity Green

Quelle: Google


Vielleicht kenn ihr ihre Highland Hexen Krimis schon? Die solltet ihr unbedingt lesen!! Sie gehören zu meinen Jahreshighlights 2017 und sind für Schottland-, Krimi-, und/oder Hexenfans sehr zu empfehlen!






Ciri: Stell dich doch bitte kurz vor, liebe Feliticy!

Felicity: Hallo, ich bin Felicity Green, Autorin und Übersetzerin. Ich habe über zehn Jahre in England gelebt, weshalb die meisten meiner Geschichten auch in Großbritannien spielen. Als Schauspielerin bin mit Theatertruppen über die grünen Inseln getingelt, bevor mich die Schreibwut gepackt hat. Dann habe ich Creative Writing an der Uni Sussex studiert und bin Autorin und Übersetzerin geworden. Die Liebe hat mich wieder zurück nach Deutschland geholt. Jetzt lebe ich mit meinem Mann, Tochter Taya und Kater Rocks an der Schweizer Grenze.
Aktuell gibt es drei Reihen von mir, die Romantic-Fantasy-Serie CONNEMARA-Saga, die HIGHLAND-HEXEN-Krimis – paranormal Mysteries in den schottischen Highlands – und die Urban-Fantasy-Serie für Jugendliche AVERAGE ANGEL.


Ciri: Gibt es etwas, das du sammelst?

Felicity: Nö, ich bin kein Sammeltyp. Höchsten Bücher. Mir fällt es schwer, Bücher wegzugeben. Ich liebe schöne Bücher und große, volle Bücherschränke. Ach ja, und TV-Serien auf DVD. Da habe ich dann schon gerne „meine“ Serien zusammen.

Ciri: Wenn du einen Wunsch frei hättest, was würdest du dir wünschen?

Felicity: Super Frage – passend zu meiner AVERAGE ANGEL-Serie, in der ein gewöhnliches Mädchen als Wünsche erfüllender Engel wiedergeboren wird. Ich habe die Frage gerade in einer Lovelybooks-Leserunde gestellt und viele kamen mit sehr selbstlosen, weltverbessernden Wünschen, was natürlich sehr lieb ist. Bei Weltfrieden- und Gesundheitswünschen könnte AVERAGE ANGEL Stella allerdings nicht viel machen. Auch ich würde mir natürlich wünschen, dass es allen Leuten gutgeht, besonders denen, die mir am Herzen liegen. Aber stattdessen nenne ich jetzt mal einem konkreten, persönlichen Wunsch, den Stella vielleicht als Wunscherfüllungsprojekt annehmen würde.
Ich wünsche mir einen monatelangen USA-Roadtrip. Den hatten mein Mann und ich schon lange geplant, aber es kam immer etwas dazwischen. Wir mussten umziehen, dann sein Job und jetzt das Kind. Irgendwann machen wir noch mal einen, aber wenn ich jetzt einen Wunsch frei hätte, dann würde ich mich mit Mann, Kind, Koffer und adequatem Reisebudget in einen Campervan in die USA transportieren lassen.

Ciri: Würdest du alles nochmal genauso machen?

Felicity: Ich bereue nichts, aber die Frage würde ich mit Nein beantworten müssen. Würde ich mich jetzt konkret in einigen der peinlichen und beschämenden Situationen wiederfinden, in denen ich total fragwürdige Dinge getan und mich komisch verhalten hatte, würde ich dann sicher anders handeln. Allerdings muss ich rückblickend sagen, dass ich meinen Träumen immer nachgegangen bin – ich habe also nicht das Gefühl, ich müsste etwas nachholen und bereue, etwas nicht getan zu haben.
Und man entwickelt sich ja immer weiter, und das ist gut so. Ich bin glücklich mit meinem Leben und zufrieden mit mir selber. Wenn diese peinlichen und beschämenden Situationen mich auf meinen Weg gebracht haben und ich deshalb hier bin, wo ich bin, dann würde ich sie rückwirkend nicht ändern wollen! :-)

Ciri: Gibt es einen alten Freund, mit dem du gerne mal wieder Kontakt hättest?

Felicity: Ich habe gerade meine alten E-Mails gelöscht und nur ein paar behalten, u.a. von alten Freunden, an die ich gerne zurückdenke. Ich habe in meinem bunten Leben viele Leute kennengelernt. Besonders gerne denke ich an meine Zeit in L.A. – die Leutchen, die damals die drei Monate mit mir auf der Schauspielschule waren, liegen mir am Herzen und ich würde gerne Kontakt mit ein paar davon herstellen, mit denen ich nicht auf Facebook befreundet bin.

Ciri: Was isst du am Liebsten?

Felicity: Ich bin ein sogenannter Foodie. Ich esse für mein Leben gern – man sieht es mir an :-) Ich koche für unsere Familie immer mit frischen Zutaten und ziemlich gesund. Aber ich muss sagen, ich liebe Burger und Pizza :-)

Ciri: Bist du ein guter Schwimmer?

Felicity: Ganz gut – als Jugendliche habe ich an Schwimm-Wettbewerben teilgenommen. Ich hatte aber empfindliche Haut und bekam Probleme mit dem Chlorwasser. Deshalb musste ich aufhören. Ich schwimme immer noch sehr gerne.

Ciri: Welche Eigenschaften sind dir in einer Beziehung wichtig?

Felicity: Vertrauen, Ehrlichkeit, offene Kommunikation und Humor.

Ciri: Spielst du ein Instrument?

Felicity: Nein, ich bin völlig unmusikalisch. Ich war schon in der Grundschule so schlecht in Musik, dass ich eine 4 bekommen habe. Und da kriegt ja tendenziell niemand eine Note schlechter als 3, oder? Ich wollte mir mal selber das Gitarrespielen beibringen, musste aber aufgeben. Multitasking ist nicht meine Stärke. Gleichzeitig rhythmisch die Saiten und die Akkorde zu spielen, habe ich überhaupt nicht hinbekommen. Wenn man dann zusätzlich kein Ohr für Musik hat ... Ich bin ehrgeizig, aber irgendwann muss man sich einfach eingestehen, wenn etwas nichts für einen ist.

Ciri: Singst du unter der Dusche?

Felicity: Klar. Ich bin zwar unmusikalisch, aber ich singe trotzdem gerne. Ich singe auch für meine Tochter und sie stört sich nicht daran, wenn ein Ton mal schief ist.

Ciri: Mit was kann man dich aufheitern?

Felicity: Einer Sitcom-Episode oder einem guten, humorvollen Film. Die ich am besten mit meinem Mann im Arm und einem schönen Glas Wein in der Hand anschaue.


Danke liebe Ciri, dass du mir diese interessanten Fragen gestellt hast! 

Ich hab zu danken für das tolle Interview und vor allem für die tollen Geschichten, die mir die verregneten Tage immer wieder versüßen!

Mehr von Felicity findet ihr auf ihrer Seite



Mittwoch, 12. Juli 2017

Ciri nervt Nicole Gozdek

Ciri nervt Nicole Gozdek

Huhu meine lieben Leser! ♥
Am Montag gab es die Rezi zu "Die Magie der Namen" und jetzt habe ich gleich das Ciri nervt mit der sympatischen Autorin Nicole hinten dran gehängt. 

Das Buch hat mich sehr begeistert und meine Rezi dazu findet ihr hier

Ansonsten wünsche ich euch viel Spaß mit dem kleinen Interview! :D

Foto: Melihat Kaplan

Nicole: Hallo ihr Lieben! Mein Name ist Nicole Gozdek, ich bin 38 Jahre alt und ich schreibe Fantasyromane. Meine Leidenschaft für Bücher hat schon als Kind angefangen, mit 17 Jahren habe ich dann begonnen, selbst Geschichten zu schreiben. Lesen und Schreiben sind auch heute noch meine größten Hobbies – vielleicht komisch, wenn man als Autorin das Schreiben als Hobby bezeichnet, aber ich habe ja noch einen regulären Job und kann mich meinen Geschichten demnach nur in meiner Freizeit widmen. Auch sonst bin ich kreativ unterwegs, ich zeichne und male gerne, was mir beim Anfertigen der Karten für meine Fantasywelten zugutekommt. Seit 6 Jahren habe ich zudem meinen Buchblog nicoles-fantasy.de, auf dem ich Fantasyromane von anderen Autoren vorstelle und rezensiere. Damit ist mein Leben schon gut ausgelastet, sodass mir die Zeit zum Italienischlernen und Reisen leider momentan fehlt.

Ciri: Beschreibe dich mit 3 Worten

Nicole: Fantasyfreak, kreativ, chaotisch

Ciri: Glaubst du an Geister oder Übernatürliches?

Nicole: Das würde man vielleicht vermuten, weil ich Fantasy schreibe, aber nein, ich glaube nicht an Übernatürliches. Ich stelle mir allerdings sehr gerne vor, wie es wäre, wenn es Geister, Magie oder Ähnliches gäbe. Das finde ich sehr faszinierend. Ich mag es mir vorzustellen, wie das Leben in einer phantastischen Welt wäre und was wir dann alles erleben könnten.

Ciri: Mit welcher Person würdest du gerne mal zu Abend essen (auch fiktiv)?

Nicole: Muss ich mich auf eine Person beschränken? Ich denke, dann würde ich einen meiner Lieblingsautoren wählen, also J.K. Rowling oder Brandon Sanderson. Ich würde sehr gerne mal mit ihnen über ihre Erfahrungen als Schriftsteller plaudern. Sie hätten bestimmt einiges Spannendes zu erzählen. :)

Ciri: Bist du ein Hunde oder Katzentyp?

Nicole: Eindeutig ein Katzenmensch. Meine Familie hat fast immer Katzen gehabt. :D

Ciri: Gibt es einen alten Freund, mit dem du gerne mal wieder Kontakt hättest?

Nicole: Mit einigen früheren Schulfreundinnen habe ich leider keinen Kontakt mehr, was schade ist. Wir haben als Kinder und Jugendliche doch viel Zeit verbracht. Über ein Wiedersehen mit ihnen würde ich mich sehr freuen. Aber so ist das manchmal im Leben, man driftet auseinander und irgendwann hat man unbemerkt den Kontakt verloren.

Ciri: Was isst du am Liebsten?

Nicole: Leider habe ich eine Schwäche für Schokolade. Dicht gefolgt von Kirschen und Erdbeeren.

Ciri: Wenn du nachts ein seltsames Geräusch hören würdest, wärst du mutig genug um
nachzusehen?

Nicole: Ja, weil ich vermutlich keine Angst vor dem unbekannten Geräusch hätte, sondern einfach nur davon genervt wäre und wissen wollen würde, was mir gerade den Schlaf raubt – und was ich dagegen machen kann.

Ciri: Was war dein schlimmster Albtraum?

Nicole: Zum Glück habe ich kaum Albträume und erinnere mich auch nicht an sie. Aber klar, wenn man „Albtraum“ im Sinn von Ängsten versteht, dann wäre es wohl, blind zu werden und nicht mehr lesen zu können. Ein Hörbuch ist einfach kein Ersatz fürs Selberlesen.

Foto: Melihat Kaplan


Ciri: Wirst du oft auf der Straße erkannt?

Nicole: Ehrlich gesagt, gar nicht. Auf der Buchmesse werde ich hin und wieder erkannt und angesprochen, aber im Alltag führe ich ein ganz normales Leben.

Ciri: Was war dein größter Misserfolg? Und der größte Erfolg?

Nicole: Großer Misserfolg hört sich so nach Scheitern an. Ich habe eigentlich immer Glück im Leben gehabt, ich würde nichts wirklich als Misserfolg bezeichnen. Manchmal habe ich Umwege genommen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich Optimistin bin, dass ich dies nicht als Misserfolg empfinde. Bei vielen Dingen ist es gut so, wie es gekommen ist, und manche haben einfach länger gedauert, wie zum Beispiel meine erste Buchveröffentlichung. Aber ich hatte es nie, dass ich unbedingt etwas erreichen wollte, mich angestrengt habe, aber es am Ende doch nicht geschafft habe.

Mein größter Erfolg war wohl der Gewinn des Piper Awards, der mir dir Veröffentlichung von „Die Magie der Namen“ im Piper Verlag ermöglicht hat. Dadurch hat sich mein Leben doch sehr stark verändert und ich habe das Glück, dass ich meine Bücher jetzt in den Händen halten kann. Das ist ein tolles Gefühl und noch schöner ist es, von den Lesern zu hören, dass ihnen meine Geschichten gefallen.

Vielen Dank für die Fragen, liebe Ciri!


Ciri: Ich habe zu danken! Vielen Dank für die ehrlichen Antworten ♥


Melihat Kaplan

Montag, 22. Mai 2017

Ciri nervt Nadine Erdmann

Ciri nervt Nadine Erdmann

Heute möchte ich eine Autorin ausquetschen, die mich sehr überrascht hat! :D

Und zwar mit ihrem Werk „Cyberworld 1.0 – Mindripper“. Das Cover und auch der Titel hatten mich anfangs abgeschreckt. Dann sah ich es bei einer Leserunde und habe mich beworben und gewonnen. Ich liebe Momente wie diesen: Ich habe angefangen zu lesen und war mega begeistert! Sofort war das Buch inhaliert – TOLLE Story, TOLLE Charaktere!! Schlimm nur, dass bis jetzt nur Teil 1 als Taschenbuch erschienen ist und die Fortsetzungen bis jetzt Ebooks sind. Und eine Serie wie diese möchte ich unbedingt in meinem Bücherregal stehen haben! Nun gut, genug geschwafelt – hier kommt Nadine Erdmann!



Die Liebe Nadine hat erst mal einen gescheiten Beruf gelernt (oder besser gesagt studiert), bevor es an ihr Romandebüt ging
.
Sie ist Lehrerin, hat teilweise in London studiert und in Dublin gelebt doch dann festgestellt, dass das noch nicht ihre Erfüllung ist. Und zum Glück hat sie sich dann fürs Schreiben entschieden.

Uuuund es geht los:

Ciri: Würdest du dich als witzig/humorvoll bezeichnen?

Nadine: Also ich hoffe schon, aber das können andere wohl besser beurteilen als ich. Ich verstehe aber auf jeden Fall Spaß und kann auch ganz gut über mich selbst lachen.

Ciri: Warst du eine gute Schülerin? Was war dein schlechtestes Fach, und welches das Beste?

Nadine: Guter Durchschnitt, würde ich sagen. Mein schlechtestes Fach war Latein, aber da hatte ich zum Glück einen echt guten Lehrer und nur dank ihm hab ich wohl auch mein Latinum geschafft. Meine besten Fächer waren Deutsch und Englisch. Die hab ich immer gemocht.

Ciri: Mit wem würdest du gerne mal zu Abend essen? (real oder fiktiv)

Nadine: Alex Verus aus der "Alex Verus"- Reihe von Benedict Jacka. Ich mag seine Ecken und Kanten und all die Grauzonen, in denen er wandelt, um seine Freunde zu beschützen und gleichzeitig immer wieder zu beweisen, dass er sich von seinem alten Meister, einem schwarzen Magier, losgesagt hat. Ich liebe seinen Pragmatismus, seinen sarkastischen Humor und dass er sich nicht in eine Schublade stecken lassen will. Ich glaube, ein Abendessen mit ihm würde mächtig Spaß machen – auch wenn uns dabei vermutlich sowohl dunkle und als auch helle Magier nach dem Leben trachten würden, weil er es sich garantiert mal wieder mit irgendjemandem verscherzt hat.

Ciri: Welche Rolle hättest du in einer Überlebendengruppe bei einer Zombieapokalypse?

Nadine: Ich wäre vermutlich die Allround-Kümmererin. Ich würde einen Ort zum Bleiben suchen, alles bombenfest absichern, Lebensmittel, Medikamente und was man noch alles braucht heranschaffen und mich um die Verletzten kümmern – und wehe dann kommt jemand, der mir das alles wegnehmen oder kaputtmachen will, dann kann er was erleben.
Was definitiv jemand anderes übernehmen müsste, wäre Gemüse anbauen, weil ich so was von überhaupt keinen grünen Daumen hab. Und jemand, der sich mit Solaranlagen auskennt und für fließendes Wasser sorgen kann, wäre auch super, denn davon hab ich leider keinen Plan. Mit den richtigen Leuten an meiner Seite könnten wir unsere kleine Festung dann trotz Apokalypse zu einem sehr netten Ort machen. Und dann sollen die Zombies nur kommen …

Ciri: Was würdest du deinem 13-jährigen Ich mit auf den Weg geben?

Nadine: Vertrau auf dich! Es wird nicht alles einfach, aber bleib dir treu, zieh dein Ding durch, lass dir nicht reinreden und bleib stark.

Ciri: Bist du abergläubisch?

Nadine: Nein, gar nicht. Und wenn, dann eher im umgekehrten Sinn. Ich hab zweimal an einem Freitag, den 13. wichtige Prüfungen gehabt und sie sind beide ziemlich gut gelaufen. Allerdings lag das vermutlich nicht unbedingt an dem Datum, sondern daran, dass ich wie blöde dafür gebüffelt hatte.

Ciri: Bist du ein Hunde oder Katzentyp?

Nadine: Mittlerweile beides, seit meine Schwester letztes Jahr zwei kleine Kater aus dem Tierschutz zu sich geholt hat. Vorher war ich definitiv der Hundetyp, weil ich mit denen aufgewachsen bin.

Ciri: An welchem Ort kannst du am besten entspannen?

Nadine:Auf dem Sofa. Gutes Buch, tolle Serie, Wolldecke, Kuschelkissen und ich bin ein sehr entspannter und glücklicher Mensch.

Ciri: Welchen Film hast du am häufigsten gesehen?

Nadine: Ich bin eher ein Serienjunkie, Filme gucke ich nicht so häufig und wenn, dann nur ein oder höchstens zwei Mal. Einen absoluten Lieblingsfilm hab ich daher nicht. Beruflich hab ich aber die "Truman Show" zigmal gesehen, weil ich damit meinen 11-Klässlern im Englischunterricht Filmanalyse beigebracht hab.

Ciri: Würdest du alles nochmal genauso machen?

Nadine: Vielleicht nicht alles exakt genauso, aber es gibt definitiv nichts, das ich total bereue.

Na, wenn das kein tolles Schlusswort ist! Vielen Dank für das tolle Interview!! :D


Wenn ihr mehr über Cyberworld erfahren möchtet, habe ich zum einen meine Rezi für euch - durch Klick auf das Foto gelangt ihr direkt dort hin.



Und natürlich gibt es auf der Seite der Greenlight Press mehr Infos und vor allem eine Leseprobe!

Ich freue mich jedenfalls, wenn es weiter geht und falls ich es nicht aushalte, muss ich mir eben die Ebooks besorgen *lach* 

Donnerstag, 4. Mai 2017

Ciri nervt Andreas Suchanek

Ciri nervt Andreas Suchanek

Huhu meine lieben Leser! Heute möchte ich euch einen meiner derzeitigen Lieblingsautoren vorstellen! Wer meiner Seite folgt, kommt kaum vorbei an Bildern vom MORDs-Team, der Hyperion (Jayden Cross♥) oder den Lichtkämpfern. :D

Ein paar Worte zu Andreas vorab - ich fasse mich kurz. Mehr Infos findet ihr auf seiner Homepage, die ist in jedem Fall ein Besuch wert.  




Am 21.03.1982 in Landau in der Pfalz geboren und fand den Einstieg zu Science-Fiction über einen Perry Rhodan Roman. Nach Ausbildung und Studium setzte er alles auf eine Karte und gründete den Verlag "Greenlight Press", in dem seine Serien monatlich erscheinen. Sein Mut zahlte sich aus und die Serien der Greenlight Press haben nicht nur eine Menge Anhänger gefunden, sie sind sogar für den Deutschen Phantastik Preis 2017 nominiert!!

Meine Stimme haben sie schon! Ich bin fast jeder Serie der Greenlight Press hoffnungslos verfallen und freue mich riesig über die Nominierung! Mit Klick auf das Bild kommt ihr zur Abstimmung.




Jetzt stelle ich dem sympathischen Autor Andreas Suchanek mal ein paar Fragen, deren Antworten euch sicherlich auch interessieren. 


Ciri: Was ist deine schönste Kindheitserinnerung?

Andreas: Ich liege mit zwei Packungen Schoko-Bons im Bett, ein dickes Buch vor mir und der Regen prasselt gegen die Scheiben. Es blitzt und donnert. Das Fenster ist Schräg und kalter Wind weht ins Zimmer. Ich wickle mich in meine kuschelige Bettdecke, mampfe die Schoko-Bons und lese.

Ciri: Triffst du Entscheidungen eher mit dem Kopf oder aus dem Bauch heraus?

Andreas: Erster Impuls: Bauch.
Danach lehne ich mich zurück und analysiere die Entscheidung.

Ciri: Was wäre dein Patronus?

Andreas: Ein Bassett. Aber wenn etwas zu fressen in der Nähe ist, wäre ich wohl verloren.

Ciri: Wo siehst du dich in 10 Jahren?

Andreas: Meine Bücher auf den Bestsellerlisten, eine TV-Serie zu Erbe der Macht, Mords-Team und Heliosphere. Man darf doch träumen, oder? 

Ciri: Welche Rolle hättest du in einer Überlebendengruppe bei einer Zombieapokalypse?

Andreas: Nahrungsquelle für die Zombies.
Ernsthaft: Ich glaube, ich wäre der Taktiker. Ich analysiere, suche Lösungen, versuche vorauszusehen, was der Gegner denkt und tut.

Ciri: Wenn du deinem Deutschlehrer heute nochmal begegnen würdest, was würdest du ihm sagen?

Andreas: Du darfst meine Romane lesen, aber ich will keine Anmerkungen mit Rotstift in den Büchern sehen. Wehe.

Ciri: Was war dein schlechtester Anmachspruch?

Andreas: How are you doin. ;)
Kleiner Scherz, das war eine TV-Serien-Anspielung. Und ich wette, du kennst sie.
Ich habe noch niemals einen Anmachspruch benutzt. In Zeiten von Internet haben alle meine Dates mit einem kurzen Chat gestartet. Und der begann meist mit einem simplen Hi.

Ciri: Naaaa, wie geht's denn so? ;P  Glaubst du an Geister oder Übernatürliches?

Andreas: Nein. Ich glaube an positive Energie, Leidenschaft, die Kraft, Dinge zu bewegen. Aber nicht an das Übersinnliche bzw. Übernatürliche. Allerdings schließe ich es auch nicht aus, dass es Dinge gibt, die wir mit unserer heutigen Wissenschaft nicht erklären können.

Ciri: Zeig uns ein Kinderfoto von dir!

Andreas: Meine Schwester und ich. 



Ciri: Gab es einen Menschen in deinem Leben der gesagt hat, du würdest es nie zu etwas bringen?

Andreas: Nein, das nicht. Aber ich glaube, alle dachten immer, dass ich einen recht gewöhnlichen Weg einschlage. Der ruhige, brave Junge, der irgendwann in einem Büro seinen 8-Stunden-Tag ableistet und in seiner Freizeit mit Büchern und TV-Serien in andere Welten abtaucht. Dass ich aus dieser kreativen Energie etwas aufbaue glaubte wohl niemand. Und dann auch noch in einer so hart umkämpften Branche.
Als ich meinen Eltern damals gesagt habe: Ich werde jetzt Autor, konnte man den Schrecken auf ihren Gesichtern sehen. Da hat der Junge Ausbildung, Studium, Praktika und sonst was als Informatiker gemacht und jetzt das?! Sie hatten wohl Angst, dass ich mich da in etwas verrenne.

Ciri: Erzähl uns doch mal ein peinliches Erlebnis!

Andreas: Da gibt es so viele. *hust*
Ich erinnere mich, dass ich in meiner Ausbildung einmal die Toiletten verwechselt habe. Als ich aus der Kabine raus kam, stand mir eine Mit-Auszubildende mit verschränkten Armen gegenüber.

Andi: "Oh!"
Sie: "Jap."
Andi: "Äh. Ja. Ich gehe dann mal."
Sie: "Gute Idee."

Am nächsten Tag ist mir das wieder passiert. Man muss dazu sagen, dass die Ausschilderung wirklich schlecht war. :D

Ciri: Welche Eigenschaften sind dir in einer Beziehung wichtig?

Andreas: Loyalität und Treue.
Sich füreinander Zeit nehmen und nicht nebeneinander her zu leben.
Nicht nebeneinander im Bett liegen und beide starren auf Handy oder Laptop. Miteinander reden, wirklich da sein, am Leben des anderen teilhaben.

Ciri: Warst du in der Schule beliebt? Wurdest du gehänselt?

Andreas: Ich war das Paradebeispiel für Einzelgänger und Mobbing-Opfer. Das ging am Ende so weit, dass ich an der Abschlussfahrt und der Zeugnisverleihung nicht teilgenommen habe. Eine schwere Zeit, die aber lange zurückliegt.

Ciri: Schade, dass dir das auch nicht erspart geblieben ist. Aber aus Menschen, die so etwas erlebt haben, werden immer ganz besondere Menschen. :)

Vielen Dank für deine Offenheit, lieber Andreas! :D 


Wenn ihr die Serien der Greenlight Press noch nicht kennt, schaut doch mal auf der Homepage vorbei, dort gibt es jede Menge Infos und Leseproben!

Ein paar habe ich auch schon rezensiert und mein Greenlight Press Regal wächst und wächst. ♥

Jetzt seid ihr gefragt!! Welchen Autor soll ich eurer Meinung nach mal mit etwas anderen Fragen nerven? :D

Vielen Dank fürs Lesen :*

eure Ciri ♥